Ab dem 15. Juni 2014 waren diverse Werke von verschiedenen Künstlern im Rahmen des Projekts "Ab in die Mitte" in Schaufenstern der Friesoyther Innenstadt zu sehen.

 

     Vorgaben kreativ umgesetzt


Künstler aus der Region zeigen Bilder und Skulpturen

Das Motto der Ausstellung im Schlachthof Vorwold lautet „Stadt-Land-Fluss“. Die Werke sind bis Sonntag zu sehen.
NWZ, 10.09.13, Text/ Foto: Fritz Kreyenschmidt

 

 

Friesoythe „Stadt, Land, Fluss“ ist die dritte Ausstellung des „Kunstkreises des Kulturkreises“ im ehemaligen Schlachthof Vorwold überschrieben. Bei der Vernissage sprach jetzt der Vorsitzende des Kulturkreises Bösel-Saterland-Friesoythe, Thomas Cloppenburg, zur Begrüßung. Er wünsche für die Künstler viele Besucher, die auch daran interessiert seien, die Exponate käuflich zu erwerben. Den vielen Helfern, die die Ausstellung ermöglichten, dankte er für ihr Engagement.

Die Ausstellung beeindruckt durch eine ungeheure Vielfalt an unterschiedlichen künstlerischen Exponaten. Neben Bild-Malereien in den verschiedensten Techniken und Stilen sind Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien wie Metall, Keramik, Stein, Textil oder Glas zu sehen. Das vorgegebene Thema zieht sich in den verschiedenen Ausdrucksformen durch die vielen Werke. In den Exponaten aus Metall beispielsweise ist die Vorgabe „Fluss“ in dem Fließen des hocherhitzten flüssigen Metalls gegeben sowie in wellenförmigen Strukturen der künstlerischen Arbeit, die an fließendes Wasser, das im Metall erstarrt ist, erinnern.

 

Ein Stück der Seele

 

Einen Einblick in die Ausstellung sowie zu den Arbeiten der Künstler gab Kerstin Kramer, Vorsitzende des Vereins Werkhaus Pancratz sowie selbst Künstlerin und Ausstellerin. Das große Interesse an der Ausstellung wertet Kramer als ein Zeichen, auf dem richtigen Weg zu sein. Mit ihren individuellen Arbeiten und Werken zeigten die Künstler ein Stück ihrer Seele. Damit setzten sie sich der Meinung des Betrachters aus. Dies sei manchmal mit Überwindung für den Kunstschaffenden verbunden, so Kramer.

 

Kirche und Stadttor

 

Mit den vorgegebenen Themen sei unterschiedlich umgegangen worden. Einige Werke seien fiktiv, andere surreal. Wiederum andere Bilder zeigten die Landschaft als Abstraktion, Details seien soweit herausgezoomt, dass sie nicht als Motiv zu erkennen seien. Zudem gebe es auch Kunstwerke in der dritten Dimension, räumliche Arbeiten in Metall, Stein, Keramik, Glas und in Stoff. Die Spannweite der Auseinandersetzung mit dem Phänomen Landschaft sei weit gespannt.

Neben Bildern aus Friesoythe mit der Kirche und dem Stadttor als Motiv in verschiedenen Techniken umgesetzt, gebe es filigrane Federzeichnungen Altenoyther Bauwerke, die Flüsse Soeste und Ems sowie Moorlandschaften zu sehen. Aber auch Motive aus dem Reisetagebuch seien zu finden wie Ansichten von Berlin und Venedig. Andere Werke zeigten eine Verfremdung der realen Motive durch Farben oder Abstraktion wie beispielsweise Bad Zwischenahn in den Farben Rosa und Lila. Die Bandbreite sei groß, in allen Bereichen gebe es anspruchsvolle Kunst zu sehen.

Die Ausstellung ist bis einschließlich des Friesoyther Eisenfestes geöffnet. Im Namen aller Künstler dankte Kramer der Familie Vorwold für die Möglichkeit, in der ehemaligen Schlachterei ausstellen zu können.

 

 

 

Am Freitag, 6. September 2013, beginnt eine erneute Gemeinschaftsaustellung des Kunstkreises in den
Räumlichkeiten des alten Schlachthofes Vorwold.


Vernissage: 19.00 Uhr

 

Unter dem Motto "Stadt Land Fluss" werden diverse Werke unterschiedlicher Kunstkreis-Künstler gezeigt.

 

Die Ausstellung kann bis Sonntag, 15. September 2013 besichtigt werden.

 

Am Samstag, 7.9., findet das jährliche Weinfest im Garten des Pancratz-Hauses und am darauffolgenden Wochenende das Eisenfest der Stadt Friesoythe statt.

 

 

 

 
 
 

Ute Berger aus Bösel präsentiert im „Güterschuppen“ ihre Arbeiten.

 

Bild/ Text: Hildburg Lohmüller, NWZ, 6.5.2013

 

  Bei der Ausstellungseröffnung: Ute Berger aus Bösel und der Edewechter Claus Diering Bild: Hildburg Lohmüller

 

Westerstede Am Sonntag wurde im Beisein zahlreicher Gäste die Ausstellung „Mensch und Meer“ der Künstlerin Ute Berger im „Güterschuppen“ Westerstede eröffnet.

„Die Ausstellung bietet einen sehr umfangreichen Einblick in die Werke von Ute Berger. Ich bin fasziniert von dem gesteuerten Bleistiftstrich“, betonte Bernhard Brakenhoff, Vorsitzender des Bahnhofsvereins Westerstede e.V., in seiner Begrüßungsrede bei der Vernissage.

Der Edewechter Künstler Claus Diering interpretierte die Zeichnungen und Bilder der in Bösel lebenden Künstlerin. Die 37 ausgestellten Objekte – gegliedert in die drei Gruppen „Farbe Akte“, „Farbe Landschaft“ und „kleinförmige Rohrzeichnungen“ – würden allesamt die Spontaneität der Bildzeichnungen aufweisen. „Das sind überzeugende Arbeiten in der ganz eigenen Handschrift der Künstlerin. Die Bilder leben von zeichnerischen Elementen“, so Diering.

Ute Berger, studierte Künstlerin und pensionierte Pädagogin, war sehr angetan von den Ausstellungsräumlichkeiten, die ihre Werke in einem besonderen Licht erstrahlen ließen. Berger war bereits auf zahlreichen Einzel- als auch Gruppenausstellungen im gesamten norddeutschen Raum vertreten.

Die Schau im „Güterschuppen“ ist bis zum 26. Mai geöffnet und zwar jeweils sonntags von 11 bis 18 Uhr und mittwochs von 16 bis 19 Uhr.

Freitag, 31.08.2012 Lokalnachrichten - Friesoythe

Gemeinsam lächeln in ganzer Vielfalt

Kulturkreisund Soziale Werkstätten starten neues Projekt

Gemeinsam lächeln in ganzer Vielfalt
Foto: Alex

Von Kerstin Alex, MT, 31.08.2012

Altenoythe. Inklusion ist das Stichwort – die Ausstellung „Vollblutarbeiten“ der Auslöser: Angeregt durch den großen Erfolg der Maitageausstellung, bei der aktive Künstler des Kulturkreises Bösel-Saterland-Friesoythe ihre Werke im Schlachthaus von Vorwold ausgestellt hatten, planen der Kulturkreis und die Sozialen Werkstätten des Cartias Vereins Altenoythe nun ein völlig neues Projekt zum Eisenfest unter dem Titel „Gemeinsam lächeln“.

Der Grundgedanke der Inklusion, dass jeder Mensch in seiner Individualität akzeptiert und geschätzt wird sowie die Möglichkeit hat, am Leben der Gesellschaft teilzunehmen und teilzuhaben, bildet das Fundament für diese bisher einmalige Aktion für Menschen mit und ohne Behinderungen.

Die Mitarbeiter und Beschäftigten der Sozialen Werkstätten sowie die Künstler aus dem Kulturkreis werden auf dem Eisenfest am Sonntag, 16. September, von 13 bis 18 Uhr die Besucher einladen, ein Bild zum Thema „Gemeinsam lächeln“ zu malen.

Dafür haben die Sozialen Werkstätten nicht nur 200 Keilrahmen bestellt und stellen Farbe zur Verfügung, sondern sind auch in den Werkstätten selbst fündig geworden: Drehspäne, Kabelstücke oder Holzreste können individell und kreativ in dem Bild verarbeitet werden.

Den vollständigen Bericht finden Sie in der MT und im E-Paper.

2000 Besucher in der Friesoyther Kunstausstellung

 

Schlachthofgalerie Künstler ziehen positive Bilanz – Nächste Aktion zum Eisenfest im September

 

 

Die Ausstellung der Künstler aus der Region in der alten Schlachterei an der Burgstraße wurde vom Publikum gut angenommen.

NWZ 7. Mai 2012 lai
Friesoythe - Eine rundum zufriedene Bilanz hat der Künstlerkreis im Kulturkreis Bösel Saterland Friesoythe nach der Ausstellung seiner Mitglieder in der früheren Schlachterei Vorwold an der Burgstraße in Friesoythe gezogen. Der Friesoyther Künstler Gerd Binder, der selber einige seiner Bilder und Skulpturen in der alten Schlachterei gezeigt hatte, erklärte am Sonntag, mehr als 2000 Besucher hätten die erste Ausstellung dieser Art in Friesoythe besucht.

Die Ausstellung war – wie berichtet – zu den Friesoyther Maitagen eröffnet worden. An fünf Tagen hatte die alte Schlachterei geöffnet. Dort waren in den ehemaligen Schlacht- und Arbeitsräumen die Bilder und Skulpturen gezeigt worden. Die alte Schlachterei Vorwold ist bereits seit mehreren Jahren nicht mehr in Betrieb.

Die Künstler hatten in tagelanger Arbeit die Räume gereinigt und hergerichtet. Nach Angaben von Gerd Binder kamen alleine am Sonntag der Friesoyther Maitage 1235 Besucher in die Ausstellung. Die Leute seien sehr interessiert gewesen. Gerd Binder: „Diese Besucherzahl hat unsere kühnsten Vorstellungen übertroffen.“ Es seien diverse Werke der Künstler verkauft worden.

Bei einer Nachbesprechung der beteiligten Künstler sei klar geworden, dass auch in Zukunft „Kunst im Schlachthof“ gemacht werde, meinte Binder. Bereits jetzt würden die Planungen und Vorbereitungen für eine nächste Aktion zum Friesoyther Eisenfest im kommenden September beginnen.

Künstler zieht es in den Schlachthof

NWZ 18. Januar 2012

 

Kultur Frühere Schlachterei Vorwold an der Burgstraße in Friesoythe wird zur Galerie umfunktioniert

 

Die Friesoyther Gruppe plant ihre erste Ausstellung zu den Maitagen. Sie hat dafür mit der früheren Schlachterei Vorwold an der Burgstraße einen ungewöhnlichen Ort gefunden.

von Heinz-Josef Laing
Friesoythe - Kreative Köpfe aus Friesoythe haben sich gefunden und organisieren sich. Auf Initiative des Kulturkreises Friesoythe Bösel Saterland hat sich bereits vor einigen Wochen – wie berichtet – eine Gruppe von Künstlern aus Friesoythe und Umgebung getroffen, um ihre Interessen zu bündeln und um ihre unterschiedlichen Arbeiten in Friesoythe einer breiten Öffentlichkeit zeigen zu können. So sollen Kunstschaffende gefördert werden, soll ihnen eine gemeinsame Plattform zur Verfügung stehen und soll die öffentliche Darstellung ihrer Arbeiten verbessert werden. Diesem Ziel ist die Gruppe jetzt ein großes Stück näher gekommen.


Ausstellung an Maitagen
Bereits zu den kommenden Maitagen Ende April will die Künstlergruppe die Arbeiten ihrer Mitglieder ausstellen. Dazu kann sie die großzügigen Räume der ehemaligen Schlachterei Vorwold an der Burgstraße nutzen. Die Schlachterei befindet sich bereits seit einigen Jahren nicht mehr in Betrieb.

„Wir haben nach einem Ort gesucht, an dem wir unsere Arbeiten zeigen können. Dankbar sind wir, dass uns die Eigentümer die Räume der ehemaligen Schlachterei zur Verfügung stellen. Die versprechen den Besuchern demnächst ein ganz besonderes Ambiente, um die Arbeiten unserer Künstler zeigen zu können“, sagt Alfred Bullermann, Geschäftsführer des Kulturkreises Friesoythe Bösel Saterland. Der Schmied und Metalldesigner ist mit seiner Stadtschmiede zudem unmittelbarer Nachbar der alten Schlachterei und auch einer der Künstler in der neuen Gruppe.

Die unterschiedlich großen Räume sind gefliest und noch mit den Geräten und Anlagen der früheren Schlachterei ausgestattet. Alfred Bullermann: „Die Schlachthausatmosphäre ist noch komplett vorhanden.“ Fleischhaken hängen an den Wänden, Transportschienen für Schweinehälften sind noch da. Wannen und Arbeitstische aus Edelstahl zeugen vom ursprünglichen Zweck der Einrichtung. Bullermann: „Das ist ein ganz besonderer Ort.“


20 Künstler dabei
Auf die Mitglieder der neuen Künstlergruppe kommt in den nächsten Wochen und Monaten viel Arbeit zu. Sie wollen die Räume der Schlachterei für ihre Ausstellungszwecke herrichten. Dazu muss aufgeräumt und geputzt werden. Wenn am Freitag, 27. April, in der Stadtmitte offiziell die Maitage eröffnet worden sind, werden anschließend erstmals die Türen des Schlachthofes an der Burgstraße den Blick auf viele verschiedene Kunstwerke zulassen.


Unterschiedliche Stile
Bisher haben sich 20 Männer und Frauen aus der Stadtgemeinde Friesoythe bei der neuen Künstlergruppe des Kulturkreises angemeldet. In der vergangenen Woche trafen sie sich in der Stadtschmiede, um die nächsten Schritte zur Vorbereitung ihrer Ausstellung festzulegen. Ein eigenes Team bereitet die Ausstellung vor, bei der möglichst viele Künstler ihre Arbeiten zeigen sollen. Mit dieser Gemeinschaftsausstellung präsentieren dann erstmals Künstler aus Friesoythe und den umliegenden Gemeinden ihre Arbeiten in einer Gemeinschaftsausstellung.

Kulturkreis-Geschäftsführer Alfred Bullermann: „Wir haben nicht damit gerechnet, dass so viele Leute in der Gruppe mitmachen. Wir freuen uns über das große Interesse.“ Die Bildhauer, Maler, Glaskünstler oder Zeichner stammen aus den Mitgliedsgemeinden des Kulturkreises. Bullermann: „Interessant ist die Tatsache, dass die Leute sehr unterschiedliche Bereiche und Stile repräsentieren.“ Der Kulturkreis verspricht sich mehr Schwung in der ländlichen Künstlerszene.